Förderung der Lebensqualität durch Coaching
Lebensqualität stellt ein Schlüsselkonzept psychologischer Forschung dar. Es wird besonders im Rahmen klinischer Fragestellungen häufig thematisiert, oft in Differenzierung der subjektiven und objektivierten Sichtweise (Schulz, 2008). Doch auch außerhalb klinischer Belange handelt es sich um ein Rahmenkonzept, dem enorm große Wichtigkeit zugesprochen werden muss, weil es Dinge wie die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, gesundheitliche Befindlichkeit, beruflichen Erfolg und vieles mehr subsumiert. Gerade die Partnerschaft oder Liebesbeziehung hat sich als wesentliche Determinante psychischer und physischer Gesundheit und der generellen Lebenszufriedenheit herausgestellt (Küpper, 2003). Zur Förderung der Lebensqualität bieten sich Coachings an, die auf den Abbau sozialer Hemmungen abzielen und die Chancen auf intime Liebesbeziehungen erhöhen sollen. Coachings haben sich im beruflichen Kontext als erfolgbringendes und zielführendes Instrument zur Erhöhung der Lebensqualität erwiesen (Bowles & Picano, 2006). Das Institut für Persönlichkeitsentwicklung und Angewandte Kommunikation möchte in einer aktuellen Studie ein Coaching-Programm auf mehreren Ebenen evaluieren:
- Es soll der subjektive Erfolg der Intervention durch die Teilnehmer eingeschätzt werden. Dazu wird nach Veränderungen gefragt und nach der Einschätzung der Konsequenzen dieser Veränderungen.
- Es sollen Indikatorvariablen zur Beurteilung des Erfolgs des Programms herangezogen werden, operationalisiert über Messungen von Einstellung und Selbstsicherheit. Es wird weiters ein theoretisches Modell der Wirkungsweise von Partnerschaft und determinierenden Einflussfaktoren auf die Lebensqualität vorgeschlagen. Es soll gezeigt werden, dass Coachings einen hohen Impact auf die Steigerung der Lebensqualität haben.
Literatur:
Bowles, S. V. & Picano, J. J. (2006). Dimensions of Coaching Related to Productivity and Quality of Life. Consulting Psychology Journal: Practice and Research, 58 (4), 232-239.
Küpper, B. (2003). Was unterscheidet Singles und Paare? In I. Grau & H. W. Bierhoff, Sozialpsychologie der Partnerschaft (S. 79-110). Berlin: Springer.
Schulz, H. (2008). Erfassung der Lebensqualität. In A. von Leopolt & T. Ritz, Verhaltensmedizin. Psychobiologie, Psychopathologie und klinische Anwendung (S. 136-149). Stuttgart: Kohlhammer.
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